Spendenzweck & SIBOme-Studie
In Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz und dem Exzellenzcluster Micro Planet
Riding with SIBO
Details zum Spendenzweck für die Forschung
In Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz und dem Exzellenzcluster Micro Planet
Riding with SIBO
In Austausch und Zusammenarbeit mit Univ. Prof. Dr. Christine Moissl-Eichinger, Teamleiterin des SIBOme-Forschungsprojekts an der MedUni Graz (Diagnostik- & Forschungsinstitut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin), und ihrem Kollegen Univ. Prof. Dr. Alexander Moschen (Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie) von der Johannes Kepler Universität Linz wurde mit Riding with SIBO eine Kooperation vereinbart, die vorsieht, die laufenden Forschungsaufgaben und -ziele der SIBOme-Studie mit 50 % der eingehenden Spenden aus meiner Initiative zu fördern.
Links zur laufenden Studie:
- JKU Linz: Falsche Mikroben am falschen Ort – wie Mikroorganismen im Dünndarm unsere Verdauung beeinflussen
- Med Uni Graz: SIBOme-Studie mit Med-Uni-Graz-Beteiligung untersucht das Mikrobiom
- Med Uni Graz: Das Mikrobiom im kranken Darm – Netzwerke von Archaeen und Bakterien
- MoisslEichingerLab – Forschungsgruppe von Univ. Prof. Dr. Christine Moissl-Eichinger (Archaeen-Forschung)
- Kepler Universitätsklinikum Linz: Team von Univ. Prof. Dr. Alexander Moschen (Innere Medizin 2 – Gastroenterologie und Hepatologie)
Die SIBOme-Studie wird aus dem Exzellenzcluster Micro Planet (Microbiomes drive planetary health) finanziert, einem Zusammenschluss von 34 Mikrobiomforscher:innen aus acht Forschungsinstituten aus Österreich, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Potenzial des Mikrobioms für die planetare Gesundheit zu erschließen.
- Micro Planet – Website des Exzellenzclusters „Microbiomes Drive Planetary Health"
- FWF Research Radar: Exzellenzcluster „Microbiomes Drive Planetary Health" (COE7)
- FWF: Österreichs Exzellenzcluster im Überblick
Innerhalb der SIBOme-Studie liegt der Fokus des Forschungsteams der MedUni Graz auf der Archaeen-Forschung (IMO); die Arbeit mit Patient:innen, die Durchführung der SIBOme-Studie und die Behandlung sind hingegen Aufgabenbereiche der Arbeitsgruppe an der Johannes Kepler Universität Linz.
Die richtungsweisenden Schwerpunkte der Studie, die an den jeweiligen Standorten erforscht werden, sind:
Forschungsfragen an der MedUni Graz
- Was ist das Dünndarm-Mikrobiom?
- Welche Mikroorganismen sind dort wo angesiedelt und mit welchem Gesundheitszustand sind diese assoziiert?
- Welche Rolle spielen die Archaeen im System?
- Welche Archaeen sind beteiligt, wo sitzen sie im Dünndarm und wie interagieren sie mit Bakterien?
Aufgaben an der Johannes Kepler Universität Linz
- Arbeit mit Patient:innen im Rahmen der SIBOme-Studie und Behandlung (Rekrutierung, Screening, Probenahme)
- Sequenzierung der über Aspirate oder endoskopische Kapseln gewonnenen Dünndarmproben
- Datenanalyse
- Übermittlung von Archaeen-Proben für die Kultivierung und mechanistische Analyse an die MedUni Graz
Ziele der Studie
Das Ziel der Studie soll u. a. die Beantwortung folgender Fragen sein:
- Wie sich Dünndarmmikrobiome mit Gesundheit und Krankheit (Zusammensetzung, Funktion) verändern
- Ob und wie das Dünndarmmikrobiom die Nährstoffaufnahme verändert
- Wie das Dünndarmmikrobiom mit dem Menschen bzw. seinem Immunsystem interagiert
- Welche Rolle die Archaeen im Dünndarm einnehmen
Die aus dem Exzellenzcluster Micro Planet heraus finanzierte SIBOme-Studie stellt ein in Europa fundamentales und wegweisendes Forschungsprojekt zum Erkrankungsbild dar, welches Anlass dafür war, ein bereits infrastrukturell etabliertes und laufendes Forschungsprojekt mit Spendengeldern voranzutreiben und weiter zu finanzieren.
Wofür weitere Spenden eingesetzt werden könnten
Weitere Gelder könnten dem laufenden Forschungsprojekt bei folgenden Aspekten helfen:
- Rekrutierung weiterer Patient:innen (derzeit ist die Analyse aufgrund der Forschungsförderung auf ca. 20 Patient:innen beschränkt)
- Einkauf weiterer endoskopischer Kapseln und deren Analyse (mehr Forschungsdaten, um die Varianz von SIBO/IMO aufzuzeigen)
- Kultivierung von IMO-assoziierten Archaeen und funktionelles Screening (Hemmung und Therapie von Archaeen)
- Herleitung der Assoziation von IMO mit bestimmten wirtseigenen Parametern, insbesondere Immunsystemstatus, Ernährung und weiteren Metadaten
- Ggf. Aufbau einer öffentlichen IMO-Datenbank (anonymisiert) über Mikrobiomzusammensetzung und mögliche Einflussfaktoren zur besseren Abgrenzung von SIBO und IMO
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